MADDY

Gib mir deine Pfoten.
Ich werde sie halten,
wenn du Angst hast.
Ich werde sie wärmen,
wenn dir kalt ist.
Ich werde sie streicheln,
wenn du traurig bist.
Und - Ich werde sie loslassen,
wenn du frei sein willst.

 

Wir wissen nicht viel über dich. Außer das du von sehr lieben Menschen gefunden wurdest. Übersät mit Fliegeneiern, die Pfoten von Maden zerfressen hast du uns aus der Box angeschnurrt. Die MitarbeiterInnen der Tierarztpraxis Janowitz haben alles gegeben und es sah auch anfangs wirklich gut aus. Dennoch konnten wir dir deinen letzten Gang nur noch erleichtern, anstatt ihn zu verhindern

Leider war Maddy nicht gekennzeichnet. Außerdem litt sie unter FIV.

Ein weiteres Beispiel für die Wichtigkeit der Kastrations- und Kennzeichnungspflicht!!


Wir müssen sprechen....über Auslandstierschutz

Wir müssen sprechen..
..über Auslandstierschutz

Kaum ein Thema polarisiert so, wie der Auslandstierschutz. Auslandshunde nach Deutschland bringen ja? Nein? Wenn ja, wie

Eins ist klar, es gibt viele Länder wo Hunde nicht so einen hohen Stellenwert haben wie hier in Deutschland und wo es einfach viel zu viele Hunde gibt. Dort gibt es furchtbar arme Seelen, die wahnsinnig leiden müssen. Diese Hunde sind nicht weniger wert als andere Hunde und es steht ihnen genauso Hilfe zu, wie Hunden die hier hierzulande in Not geraten. Es gibt viele Vereine, die grandiose Arbeit leisten in Sachen Auslandstierschutz. Bei ihnen steht die Arbeit im Herkunftsland an erster Stelle. Das heißt finanzielle Mittel und Spenden fließen in erster Linie in die Arbeit Vorort, um Kastrationskampagnen zu starten, Tierschützer Vorort zu unterstützen und vor allem um die über alles wichtige Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung zu leisten. Der Transport von Hunden in ein anderes Land sollte definitiv nie an erster Stelle stehen, denn das löst das ursprüngliche Problem nicht. Trotzdem macht es in vielen Fällen Sinn Hunde zu exportieren, um ihnen eine Zukunft schenken zu können. Diesen Fakt kann man nicht weg diskutieren und keinesfalls wollen wir ihn unter den Tisch fallen lassen.

Leider gibt es auch einige Vereine, die den Ruf vom Auslandstierschutz beschmutzen. Etliche Vereine, bei denen der Eindruck gewonnen werden könnte, dass eben nicht mehr das einzelne Tier im Vordergrund steht.

- wo wie am Fließband Auslandshunde nach Deutschland geschafft werden
- wo Hunde in unmöglichen Verfassungen auf den Transport geschickt werden
- wo Transportbestimmungen in keinster Weise eingehalten werden
- wo Leuten der kleine nette Dackelmischling versprochen wird und sie den Herdenschutzhundwelpen geliefert kriegen
- wo ein Familienhund plötzlich ein panischer Angsthund ist
- oder wo hinter der nett ausgebauten Tierschutzhomepage eigentlich eine Puppyfarm steckt, um den Bedarf an netten, freundlichen Welpen in Deutschland, Holland, Dänemark und Finnland zu decken. Der Verdienst daran - NATÜRLICH nur Nebensache.

Wir erleben in unserem Alltag so viele Geschichten im Zusammenhang mit Auslandshunden. Viele Hunde haben das große Los gezogen, haben ein tolles neues Zuhause und es geht ihnen prima. Einige landen bei uns im Tierheim. In der Regel immer dann, wenn es Probleme und keinen Plan B vom vermittelnden Verein gibt oder aber sie bereits durch mehrere Hände gegangen sind. Andere landen zumindest auf unserer Warteliste, weil wir uns wie viele andere Tierheime auch mittlerweile an unseren Grenzen bewegen, was verhaltensauffällige Hunde betrifft - es gibt einfach zu viele von ihnen.

Vor nicht allzu langer Zeit erlebten wir einen Fall, der uns zugegeben noch immer in den Knochen sitzt. Mehr oder weniger durch Zufall erfuhren wir davon, dass ein Hund direkt nach dem Transport aus Kroatien in einem Gebiet entlaufen sein soll, für welches wir als Tierheim zuständig sind. Wir konnten direkt mit den Beteiligten sprechen und erfuhren, dass zwei Hunde vom Transporteur vertauscht wurden und eigentlich auf andere Pflegestellen sollten. Man traf sich nun also für die Übergabe auf einem Parkplatz, um die beiden Hunde zu tauschen. Unmittelbar an einer stark befahrenen Bundesstraße. Kofferraum Richtung Straße. Box auf, Hund weg, adieu.

Es vergingen ein paar Tage, ehe wir über Umwege erfahren haben, dass die entlaufene Hündin (8 Monate jung) hochgradig tragend sein soll und die Welpen in max. einer Woche erwartet werden sollten. Noch dazu war schon vor dem Transport nach Deutschland klar, wie ängstlich die Hündin ist. Nachdem rund eine Woche verstrichen war und es nur einzelne Sichtungen gab, kam der erlösende Anruf. Alleine dem Umstand, dass unmittelbar am Entlaufort ein leerstehendes Anwesend ist, was von einem Schäferhund bewacht und einem Gärtner gepflegt wird ist es zu verdanken, dass die Hündin einen nahezu menschenfreien Ort mit frei zugänglichem Futter gefunden hat, wohin sie sich zurückgezogen hatte. Sie konnte glücklicherweise im Zwinger des Hundes gesichert werden. Die Welpen waren zu diesem Zeitpunkt bereits geboren und mussten etwa 3 Tage alt sein. Nach einer abendlichen Suchaktionen konnten alle 7 Welpen gesund gefunden werden. Nochmal einen riesen Dank an alle Beteiligten, Mitarbeiter und Helfer, auch an Sandra Eßler und Tanja Oevermann für die Unterstützung. Nun könnte man sagen: Ende gut, alles gut. Aber nein, eigentlich ist nichts an der Geschichte gut.

Rechtlich ist der Fall völlig klar. Die Hundefamilie gehört dem Verein der sie nach Deutschland gebracht hat. Dieser hat sich vorsichtshalber erstmal garnicht von selber bei uns gemeldet, obwohl er wusste das die Hündin bei uns ist. Keinerlei Nachfrage wie es den Hunden geht, über eine Woche. In Absprache mit den zuständigen Behörden machten wir dann das Angebot, die Hunde zu übernehmen, um diesem Hundekind, nun selbst Mutter von 7 Welpen, welches völlig traumatisiert und dazu gesundheitlich angeschlagen von den letzten Wochen nun endlich anfing etwas Vertrauen zu fassen, einen erneuten Umgebungs- und Bezugspersonenwechsel zu ersparen. Dieses wurde wortwörtlich um jeden Preis abgelehnt und die Hundefamilie wurde nach gut 2 Wochen bei uns abgeholt. Dafür, dass sowohl die Welpen wie auch die Mama bereits nach nicht einmal 14 Tagen in der Pflegestelle vorsorglich schon mal wieder bei Ebay Kleinanzeigen inseriert wurden.

Für die Welpen wird das richtige Leben dann erst losgehen und wir können hoffen, dass bei der Vermittlung auf die richtigen Voraussetzungen geachtet wird, damit sie einfach ein Zuhause für immer bekommen. Sie haben von dem ganzen Drama in ihren ersten Lebenswochen nicht viel mitbekommen.

Die große Verliererin bei dieser Geschichte bleibt Mutti. In Kroatien aufgrund ihrer Ängstlichkeit bereits mit einer Lebendfalle gesichert, im Alter von 8 Monaten hochgradig tragend in den Transporter Richtung Deutschland gesetzt, unmittelbar nach dem Vertauschen wieder ins Auto geladen, in Panik entkommen, nach ein paar Tagen Ruhe draußen 7 Welpen zur Welt gebracht, die Umsiedlung nur 3 Tage nach der Geburt ins Tierheim, eine Gebärmutterentzündung mit massivem Blutverlust, erneuter Umgebungswechsel nach 2 Wochen durch die Abholung durch eine Pflegestelle.

Mitunter dort vielleicht grade etwas angekommen, bricht ihre Welt dann wieder zusammen, weil sie schnellstmöglich in eine Endstelle soll.

Einen Hund für die Ausreise nach Deutschland vorbereiten, 8 Hunde in Deutschland "vermitteln"

Schon bald heißt es für die kleine Maus dann vermutlich also wieder Koffer packen und ab dafür Wie es der Hündin dabei geht, das steht NATÜRLICH völlig im Vordergrund

Nachtrag:

Wir möchten in diesem Zusammenhang nochmal darauf hinweisen, wieviele ängstliche Auslandshunde bei Übergaben, von Pflegestellen oder kurz nach der Vermittlung entlaufen. Mit viel Arbeit, Zeit, Geduld, Erfahrung, dem richtigen Equipment und auch einer guten Portion Glück können diese Hund wieder von der Straße geholt werden. In vielen Fällen endet aber eine kleine Unachtsamkeit tödlich für den Hund!

Umso wertvoller, dass es mittlerweile Menschen, wie die von Hundesicherung Minden - Hannover - Hildesheim gibt, die ehrenamtlich viel Zeit, Kraft und Geld in die Sicherung von entlaufenen Angsthunden investieren. Sie werden nicht aktiv sobald Geld geflossen ist. Sie helfen ohne wenn und aber. Sie sind zur Stelle, sobald sie einem entlaufenen Hund helfen können. Wir hatten schon öfter mit Sandra Eßler und Tanja Oevermann genau solche Menschen zur Seite, wenn in unserer Region Angsthunde entlaufen sind. Sie sind wahre Profis auf diesem Gebiet. Wir sind unendlich dankbar für diese wertvolle Unterstützung. Denn Tierheime stemmen vieles, können aber nicht noch die Sicherung von entlaufenen Angsthunden organisieren, koordinieren und umsetzten. Diese Aufgabe bedarf sehr viel Einsatz, Aufwand und ständige Rufbereitschaft. Die Zahl der Fälle wo wir zusammen kommen, ist so hoch wie nie und eins ist klar wenn wir uns die Nachfrage nach Hunden und die Angebote auf Ebay Kleinanzeigen angucken: in Zukunft wird es sicherlich noch mehr werden..


Mildred

Geschlecht:  Weiblich
Geboren am: ca. 2014
Rasse: EKH
Im Tierheim seit: 10.12.2020
Haltung: Freigang oder Wohnungshaltung

Vermittelt am 09.08.2021

Mildred wurde mit einer Lebendfalle gefangen und zu uns ins Tierheim gebracht, da sie sich an einer sehr ungünstigen Stelle eingenistet hatte, wo sie nicht bleiben konnte. Sie ist in den letzten Wochen schon sehr aufgetaut, denn die erste Zeit hat man sie nie gesehen, doch mittlerweile traut sie sich auch raus, wenn Menschen im gleichen Raum sind. Anfassen lassen möchte sie sich aber noch nicht. Da sie hier schon eine so gute Entwicklung gemacht hat, denken wir, dass sie schnell noch einiges zutraulicher wird, wenn sie eine ruhige gewohnte Umgebung hat, mit nicht so viel verschiedenen Menschenverkehr wie bei uns. Mildred orientiert sich sehr an anderen Katzen und schmust gerne mit ihnen, weshalb es für sie sehr hilfreich und schön wäre, wenn schon eine zweite zahme Katze im neuen Zuhause vorhanden wäre.

In reine Wohnungshaltung vermitteln wir unsere Katzen nur zu zweit oder zu einer vorhandenen Katze dazu.


Akira

Geschlecht: Hündin
Geboren am: 14.08.2017
Rasse: American Akita
Im Tierheim seit: 22.05.2021

Vermittelt am 09.08.2021

  • bedingt verträglich mit anderen Hunden
  • hat nicht viel kennengelernt
  • sehr unerzogen
  • kinderlieb
  • freundlich und verschmust
  • Schutztrieb

Die damals pummelige Akira kam im Oktober zusammen mit ihrem Kumpel Joey zu uns ins Tierheim, weil einfach die Zeit fehlte sich ausreichend um die beiden Powerpakete zu kümmern. Beide haben getrennt voneinander ein neues Zuhause gefunden, doch leider wurde Akira nun zu uns zurück gebracht, weil man den rassetypischen Schutztrieb unterschätzt hat. American Akitas wurden für die Jagd und als Wachhunde gezüchtet und beide Eigenschaften sind auch bei Akira ausgeprägt. Bitte beschäftigen Sie sich vorab ausgiebig mit der Rassebeschreibung von einem American Akita, um sich bewusst zu machen ob so ein Hund zu Ihnen und Ihrem Leben passt.

Akira und Joey haben die ersten Jahre zusammen in einer Wohnung gelebt und immer Kontakt zu Kindern, auch Babys gehabt, daher wäre sie eigentlich auch für eine Familie mit Kindern geeignet, auch in dem letzten Zuhause hat es keinerlei Probleme mit dem Kind gegeben. Da sie aber das Problem mit fremden Hunden am Grundstück hat, möchten wir sie nur in eine Familie mit Kindern ab jugendlichen Alter vermitteln, da eine nicht verschlossene Tür fatal enden könnte, was bei einem Kleinkind immer mal vorkommen könnte.

Akira verhält sich im Haus sehr ruhig, ist stubenrein und kann auch brav alleine bleiben. Am Gartenzaun zeigt sie aber deutlich, dass es ihr Revier ist und andere Hunde werden verbellt. Hierbei kam es leider auch zu einem Beißvorfall, da der Zaun an einer Stelle nicht dicht war. Zu Besuchern ist sie aber sehr freundlich, das Verhalten bezieht sich nur auf Hunde in der Grundstücksnähe.

Bei uns war Akira sehr verträglich mit Rüden, zeigte aber deutlich bei Hündinnen, dass es nicht harmoniert. Generell ist sie im Kontakt mit anderen Hunden eher distanzlos und grob. Kleine Hunde gehören auch nicht zu ihrem Freundeskreis. Im Zwinger hat sie bei uns immer mit einem großen Rüden zusammengelebt, dieses war problemlos möglich, daher ist Akira auch nicht generell unverträglich, sondern es hat mit dem Beschützen des eigenen Grundstücks und ihren Menschen zu tun. Hier muss dringend trainiert werden, damit sich dieses Verhalten nicht weiter verfestigt und sie die Sicherheit von ihren Menschen bekommt, dass sie die Beschützerrolle nicht übernehmen muss. Es ist auch wichtig, dass sie weiterhin guten Kontakt mit anderen Hunden hat, wenn auch teilweise erst gesichert mit Maulkorb, damit sie nicht irgendwann ganz unverträglich ist. Ein neues Zuhause mit einem großen souveränen Rüde können wir uns für sie gut vorstellen, eine Hündin oder ein sehr kleiner Hund, der ihr körperlich unterlegen ist, sollte dort aber nicht wohnen.

Die hübsche Hündin fährt toll am Fahrrad mit und als ein Auto sie und ihr Frauchen übersah, hat sie sich ganz toll gegenüber Polizei und Sanitätern verhalten, während die Besitzerin nach dem Unfall behandelt wurde. Zu Menschen ist sie einfach nur toll, verschmust, liebt Streicheleinheiten und gebürstet zu werden. Sie hat in kurzer Zeit schon viele Kommandos gelernt und ist dabei sehr wissbegierig und arbeitet schön mit.

Akira ist kein Familienhund zum nebenbei herlaufen, sondern sie braucht gerade in der Anfangszeit viel Aufmerksamkeit und Training, dieses sollte man nicht unterschätzen.


Jack

Geschlecht: Männlich (kastriert)
Geboren am: 11.09.2018
Rasse: Zwergkaninchen-Mix
Im Tierheim seit: 29.04.2021

Vermittelt

Jack kam als Abgabekaninchen zu uns und macht sich jetzt auf die Suche nach einem neuen Zuhause. Jack hat auf jeden Fall ordentlich Pfeffer im Po 😉 und flitzt gerne durch sein Gehege.

Vermittlungsbedingungen:
Wir vermitteln unsere Kaninchen nicht in Einzelhaltung. Das Gehege muss bei 2 Kaninchen eine Mindestgrundfläche von 6 m² auf EINER Ebene haben. Für jedes weitere Kaninchen rechnet man 20 % zusätzlich. Bei großen Rassen muss man den Platzbedarf entsprechend anpassen. Natürlich ist mehr Platz immer wünschenswert.

Was wollen wir nun für unsere Kaninchen?
* Ausreichend großen Auslauf 24 Stunden am Tag
* Ausläufe gesichert gegen natürliche Feinde
* Schutzhütte um sich vor der Witterung zu schützen im Auslauf integriert
* Abwechslungsreich gestaltete Kaninchengehege
* naturnahe Ernährung (Frischfutter, getrocknete Kräuter, Heu)
bunt und künstlich = ungesund

Tipps und Infos zu einer artgerechten Kaninchenhaltung finden Sie unter folgender Homepage über artgerechte Kaninchenhaltung: www.kaninchenwiese.de


5! Jahre Tierheim

„Was? 5 Jahre bin ich schon im Tierheim? Man wie die Zeit verfliegt… Aber warum will mich denn keiner? Optisch bin ich doch eigentlich ein ganz Fescher
Da hinten, das ist mein Jubiläumsbraten oder? Also heute ist das doch wohl mal drin oder nicht? Jetzt mach mal die Leine los, ich hole mir den auch selber “
Wo ist denn endlich der passende Deckel für Cliff 5 Jahre ist echt zu lange…


Yin & Yang

Geschlecht: Männlich (kastriert)
Geboren am: ca. 2017
Rasse: Mix
Im Tierheim seit: 05.05.2021

Vermittelt

Yin und Yang kamen als Fundtiere in einem sehr schlechten Zustand bei uns ins Tierheim. Nun sind beide fit und bereit für den Auszug. Beide möchten gerne zusammen ausziehen, da sie sehr aneinander hängen. Yin leidet leider an chronischem Schnupfen.

Vermittlungsbedingungen:
Wir vermitteln unsere Kaninchen nicht in Einzelhaltung. Das Gehege muss bei 2 Kaninchen eine Mindestgrundfläche von 6 m² auf EINER Ebene haben. Für jedes weitere Kaninchen rechnet man 20 % zusätzlich. Bei großen Rassen muss man den Platzbedarf entsprechend anpassen. Natürlich ist mehr Platz immer wünschenswert.

Was wollen wir nun für unsere Kaninchen?
* Ausreichend großen Auslauf 24 Stunden am Tag
* Ausläufe gesichert gegen natürliche Feinde
* Schutzhütte um sich vor der Witterung zu schützen im Auslauf integriert
* Abwechslungsreich gestaltete Kaninchengehege
* naturnahe Ernährung (Frischfutter, getrocknete Kräuter, Heu)
bunt und künstlich = ungesund

Tipps und Infos zu einer artgerechten Kaninchenhaltung finden Sie unter folgender Homepage über artgerechte Kaninchenhaltung: www.kaninchenwiese.de


Voller Power ging es dem Unkraut an den Kragen

Unsere ehrenamtlichen Helfer haben in den letzten Tagen ganze Arbeit geleistet und unser Gelände von Unkraut befreit.
Vielen Dank für euren Einsatz!🤩👏

Kranke Jungkatze ausgesetzt!

Wir haben ja schon viel erlebt, aber immer wieder sind wir vom Handeln der Menschen überrascht!
Unsere Mitarbeiterin hörte ein Auto wegfahren und danach ein mauzen. Beim Blick in die Spendenhütte staunte sie nicht schlecht, als sie zwei Augen anguckten.
Was für ein Glück, dass die kleine Lilly sofort gefunden wurde. Ihr Allgemeinzustand lässt sehr zu wünschen übrig. Abgemagert, entzündete Augen, Schnupfen und übersät mit Flöhen. Es gab erstmal eine leckere Portion Futter und die Flöhe wurden so gut es ging ausgebürstet.
Vielleicht kann uns jemand Hinweise zu der Katze geben. Das Aussetzen von Tieren ist und bleibt eine Straftat. Nicht auszudenken, was passierte wäre wenn die Kleine nicht so schnell gefunden worden wäre und sie aus der Spendenhütte abgehauen wäre.

Lucy

Geschlecht: Weiblich
Geboren am: ca. 07/2020
Rasse: EKH
Im Tierheim seit:  27.02.2021
Haltung:  Freigang / Wohnung

Vermittelt am 24.07.2021

Lucy kam im Februar zu uns und hatte einen nicht so optimalen Start in das Leben. Lucy hat sich bei ihren Vorbesitzern beim Toben den Oberschenkel gebrochen. Leider wollten die Besitzer die Verantwortung, die man übernimmt, wenn man ein Tier aufnimmt nicht übernehmen. Lucy sollte mit einem halben Jahr eingeschläfert werden, weil die Besitzer die OP nicht bezahlen wollten. Die Tierarztpraxis konnte die Besitzer zu einer Abgabe bewegen und wir haben Lucy aufgenommen und sie operieren lassen. Mittlerweile sind die Platten aus dem Bein wieder raus und Lucy freut sich jetzt auf ein neues Leben mit viel Aktion. Lucy musste sich lange schonen und ist jetzt ein absoluter Wirbelwind. Wer Lucy ein neues Zuhause gibt wird sicher keine Langeweile mehr erleben 😉

In reine Wohnungshaltung vermitteln wir unsere Katzen nur zu mindestens einem weiteren Artgenossen.